Was bedeutet, die Landkarte ist nicht das Gebiet?

Zu den wichtigsten Vorannahmen des NLP gehört die metaphorische Formulierung,  die Landkarte sei nicht das Gebiet. Sie stammt von Alfred Korzybski, einem polnisch-amerikanischen Ingenieur und Linguisten, der mit seinem  Neuro-Linguistischem Training (NLT) auch zum Namenspaten des NLP geworden ist.

Mit seiner Landkarten-Metapher verdeutlicht Korsybski, dass es einen Unterschied zwischen der Welt und unseren Deutungen dieser Welt gibt. Unser Gehirn kann die Welt bzw. das Gebiet nicht abbilden, sondern immer nur Landkarten dieser Weltentwerfen, also kulturelle und persönliche Abstraktionen.

Unsere Sicht auf ein Thema oder eine Person ist immer eine subjektive Konstruktion, die mehr oder wenig nützlich ist. Im besten Fall bringt uns unsere persönliche Landkarte zum Ziel, im schlechtesten Fall kann sie uns in die Irre führen.

Hier eine wichtige Schlussfolgerung, die NLP´ler aus Korsybskis Vorannahme ziehen: Die Probleme und Konflikte eines Menschen beruhen nicht auf dem „Gebiet“, sondern auf seinen irreführenden Landkarten,  die es demzufolge zu aktualisieren gilt. Es gilt also, Eigenverantwortung zu übernehmen und die „Landkarte“ bzw. Sichtweise des anderen zu respektieren. Denn sie ist im gleichen Maße wahr oder unwahr wie die eigene Landkarte der Welt.

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