Was sind Metaprogramme?

Metaprogramme sind, wörtlich übersetzt, übergeordnete Programme. Was ist der Inhalt dieser Programme und welche Rolle spielen sie?

Metaprogramme bezeichnen die unbewussten Denkfilter eines Menschen, die steuern, welche Informationen er bewusst aufnimmt und welche er ausblendet. Metaprogramme lenken also die Wahrnehmung und damit Denken sowie Handeln. Eine normale, nützliche Funktion des Gehirns, die jedoch zugleich beschränkt.

Das wesentliche Merkmal der Metaprogramme: Sie sind inhaltsfrei, also dem Inhalt übergeordnet, und in dem Moment veränderbar, in dem sie bewusst werden. Und darin liegt ihr großer Nutzen. Hier ein typisches Beispiel: Menschen mit dem Metaprogramm „global“ oder „großer Chunk“ lieben den Überblick und ermüden durch Details. Detailorientierte Menschen dagegen, die so genannten „Klein-Chunker“, lassen sich durch Details motivieren.

Der Vorzug der Gruß-Chunker: Der Blick für das Wesentliche. Ihr Nachteil: Zu wenig Genauigkeit im Detail. Der Vorzug der Klein-Chunker: Der Blick für Details. Ihr Nachteil: Ein Mangel an Überblick. Groß-Chunker können lernen, Wertschätzung für Details und detail-orientierte Menschen zu lernen. Klein-Chunker, die ihre globale Orientierung stärken, finden endlich den roten Faden, der die Details zusammenhält.

Die Beschäftigung mit Metaprogrammen erweitert die Wahrnehmung und erhöht die persönliche Denk- sowie Handlungsflexibilität. Eine wachsende Toleranz für Menschen mit anderen Metaprogrammpräferenzen wächst ganz nebenbei.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s