Was bedeutet „walk what you talk“?

Was meinen NLP´ler mit der Aufforderung „walk what you talk“? Was bedeutet es, diesen Gedanken in das eigene Verhalten zu integrieren? Welche Wirkungen entstehen in der Kommunikation?

„Walk what you talk“ fordert dazu auf, Kongruenz zwischen den eigenen Taten und Worten zu erzielen. Wer eine Idee vertritt oder ein bestimmtes Verhalten bei anderen verbal einfordert, der muss auch bereit dazu sein, diesem Anspruch selbst gerecht zu werden. Denn Inkongruenz, das Auseinanderdriften von Wort und Tat, „spricht“ immer lauter als das gesprochene Wort.

Aus diesem Grund ist es wirkungsvoller, als Vorbild zu agieren, anstelle Menschen durch Worte überzeugen zu wollen. Das Lernen am Modell gehört aus diesem Grund zu den zentralen Kommunikations-Methoden im NLP. Wer anderen etwas vermitteln möchte, erzielt die größte Wirkung durch die Kongruenz seiner eigenen Persönlichkeit.

Das Streben nach Kongruenz erfordert aber auch gleichzeitig, sich nicht kritiklos an Modellen zu orientieren. Denn jeder übernommene Gedanke und jedes erlernte Verhalten muss sich in der eigenen Persönlichkeit bewähren. Wenn Gedanken oder Verhaltensmuster anderer nicht integriert werden können, sind sie vielleicht nicht passend. Vielleicht überfordern sie aber auch und brauchen Zeit zur Integration.

 

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