Was sind innere Dialoge?

Was sind innere Dialoge? Welchem Zweck dienen sie, und wie können wir Einfluss auf die Qualität der Dialoge mit uns selbst nehmen?

Jeder kennt das innere Selbstgespräch, in dessen Rahmen wir Erlebtes bewerten, Argumente abwägen und entscheiden, was uns wichtig ist. Im NLP heißen diese Selbstgespräche innere Dialoge. Sie dienen uns zur sprachlichen Konstruktion unserer subjektiven Wirklichkeit. Von außen sind sie in der Regel durch eine Bewegung der Augen nach links unten (aus der Warte des Beobachters) zu erkennen.

Nicht immer sind uns unsere inneren Dialoge bewusst, und nicht immer sind sie harmonisch. Denn sie sind geprägt durch eine Vielzahl an Stimmen, die wir seit unserer Kindheit verinnerlicht, aber nicht immer integriert haben. Die Stimmen der Eltern, aber auch die anderer wichtiger Bezugspersonen wie zum Beispiel von Lehrern, prägen das Selbstgespräch mit. Der innere Dialog ist daher ein Spiegel der verschiedenen (Persönlichkeits-)Teile im Streitgespräch mit unserem bewussten Ich.

Aus diesem Grund lohnt es sich, dem eigenen Selbstgespräch intensiver zuzuhören und einzelne Stimmen bewusst zu identifizieren. Zu den typischen Störstimmen gehören zum Beispiel „innere Kritiker“, „Angsthasen“, „Teufelsstimmen“ oder „Schweinehunde“. Mit Hilfe von NLP-Strategien lassen sich diese Störstimmen entmachten und lösungsorientierte Anteile der eigenen Persönlichkeit stärken.

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