Worin besteht die Einstein-Strategie?

Worin besteht die Einstein-Strategie und wie können NLP-Anwender sie nutzen? Dieser Frage ist der NLP-Entwickler Robert Dilts nachgegangen. Seine Quintessenz, in NLP-Sprache ausgedrückt: Kreative Prozesse im Sinne Einsteins sind in erster Linie visuell-kinästhetisch.

Einstein beschrieb seine Ideenfindungs-Prozesse vor allem als visuell-motorische Vorgänge. „Ich denke überhaupt sehr selten in Worten“, so sein Selbsteinschätzung. In diesen Kreativ-Prozessen brachte er mehr oder weniger konkrete bildliche Vorstellungen gezielt hervor und kombinierte sie auf neuartige Art. Logische Stringenz, ein zentraler Bewertungsmaßstab in den Naturwissenschaften, spielte für ihn erst in zweiter Linie eine Rolle.

Die Umsetzung der kreativen Ideen in einen auditiven Prozess bewertete Einstein als nachgeordneten, ergänzenden Arbeitsschritt. Schritt für Schritt setzte er dann seine Visionen in Sprache um und überprüfte seine logischen Konstrukte auf Kohärenz. Sprache nutzte er natürlich auch als das Medium, um seine Ideen zu kommunizieren.

Kreativität entsteht durch bildhafte und körperlich-emotionale Assoziation, so Einsteins Botschaft. Wer kreativ und innovativ sein möchte, sollte Worte und sprachliche Bewertungen klar von visuell-kinästhetischen sowie klanglichen Prozessen trennen. Diese Idee wird in jedem NLP-Format genutzt. Denn NLP-Formate leben davon, dass sie sprachliche Problem- oder Aufgabenbeschreibungen sorgfältig von der Erforschung der Sinnesassoziationen unterscheiden.

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